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Im März 2005 haben wir für knapp 6 Monate(9) Australien bereist. Neben fantstischen Eindrücken, sind wir mit neuen Lebenserfahrungen,-einstellungen und -philosophien nach Deutschland zurückgekehrt.
Der folgende Bereicht stellt eine Zusammenfassung dieser Zeit da. Wer gern den ausführlichen Bericht( Unser Logbuch mit vielen Informationen über Down Under) lesen möchte, dem sei die folgende Seite ans herz gelegt: www.australia.sunrise3d.de .
Im März 2005 ging es für uns beide los. Nachdem wir uns die Route so halbwegs überlegt hatten, unser Work&Holiday Visa eingegangen war und wir im Flieger sassen, wussten wir es gibt kein zurück. In Sydney angekommen waren wir ersteinmal von allen Eindrücken überrannt(welche aber schnell zur Normalität wurden). Nachdem wir in Sydney ein Konto für uns beide eröffnet hatten(für unser späteres arbeiten), haben wir uns die typischen Touristenstellen angeschaut. Darling Harbour ,Sydney Aquarium oder der Skytower waren nur einige davon. Wir verbrachten knapp 2 Wochen in Sydney bis wir mit einer MFG nach Melbourne fuhren. In Melbourne waren wir leider nur ein paar Tage. Die Circle Tram(alte Strassenbahn) durchfährt kostenlos die komplette Innenstadt, so das man an allen interessanten Punkten vorbeikommt. Das Museum in Melbourne war für uns eines der Highlights. Auch das alte Olympiastadion ist einen besuch wert. Nachdem wir 2 Leute kennengelernt hatten, welche eine Tour zur GreatOceanRoad machen wollten, haben wir uns gemeinsam ein Auto gemietet und sind über die GOR zu den Grampians gefahren. Die GOR ist echt genial, mit ihren fantastischen Ausblicken aufs Meer und den "12" Aposteln, und sollte definitiv eine Reise wert sein. Die Grampians laden zum wandern ein, und man kann neben diversen Wasserfällen auch viele einheimische Tiere(Kangaroos, Wallabys, Papageien, ..) zu Gesicht bekommen. Über das kleine Örtchen Port MacDonnel sind wir nach Naracoorte in ein Arbeitshostel gekommen. Dies war für knapp 2 Wochen unser Quartier und wir haben kräftig Äpfel gepflückt.
Nachdem es in Naracoorte leider keine Arbeit mehr gab, sind wir mit einer MFG über Murray River nach
Adelaide gekommen. In Adelaide haben wir, nachdem wir einige Bilder von
Kangaroo Island gesehen haben, sofort einen Trip dahin gebucht. Kangaroo Island besitzt die größte Dichte an Koalas in ganz Australien, und die Natur+Tiere sind weitesgehend vom Menschen unberührt geblieben. Durch die Abtrennung vom Land hat sich die Flora und Fauna sehr gut in Ihrem ursprünglichen Zustand gehalten. Seelöwen, Wallabys, Echsen und super Ausblicke bietet die Insel. Wir haben in Adelaide ein weiteres Päärchen kennengelernt, mit denen wir uns für 3 Wochen ins Outback begeben haben. Über die Flinders Ranges, welche zum Wandern einladen, sind wir nach Cooper Pedy gekommen. Cooper Pedy ist ein kleines Nest mitten in der Wüste, welches für seine Opal Minen bekannt ist. Lauter kleine Hügel, wie Maulwurfshügel, liegen da zu hunderten nebeneinander aufgereiht. In Alice Springs angekommen, haben wir uns am nächsten Tag in die West Macdonnel Ranges begeben. Kleine Oasen mitten in der Wüste, und diverse Felsformationen kann man dort besichtigen. Nach Alice prings sind wir zum berühmtesten Felsen Australien gereist, zum Ayers Rock. Nach einer 4h Wanderung um den Felsen herum, und dem Miterleben von Sonnenaufgang- und Untergang, haben wir am nächsten tag auch die Olgas besucht. Die Walks in den Olgas sind definitiv zu empfehlen( wenn man rechtzeitig in den tag startet, ansonsten ist die hitze+Fliegen unerträglich). Auch dem Kings Canyon(eine kleine Version des Grand Canyon) haben wir einen Besuch gewidmet. Über Port Augusta und Border Village sind wir dann auf der Nullarbour nach Western Australia gefahren. Der Head of Bight lädt dabei zum besichtigen von Walen ein, die aber nur zu bestimmten Zeiten im jahr an der Küste vorbeiziehen. Esperance und Albany sind wir durchfahren, um in Walpole den Tree Top Walk (Valley of the Giants) mitzumachen. Über eine Stahl-Hänge-Brücke kann man in den Gipfeln der Bäume wandern. Danach haben wir einige tage in Perth verbracht, wo wir uns ein Auto gekauft, und auch einen Abstecher nach Fremantle gemacht haben.
Nachdem wir in Perth uns mehrere Autos angeschaut haben, sind wir als stolze Besitzer eines Ford Falcon Richtung Norden gefahren. Unser erstes Ziel war Cervantes, wo es die berühmten Pinnacles(- Nambung NP) gibt. Ich wurde auf dem hiesigen Campground ersteinmal von einer Bullenameise gebissen, echt toll. Danach fuhren wir nach Geraldton, wo ich gleich wieder Glück hatte: Mein erster Gang in den indischen Ozean endete mit einem großen Streifen einer Qualle. Nach ein paar Schluck Essig und Bier(eins auf die haut das andere in den magen :-) )ging es aber wieder. In Kalbarri
angekommen, haben wir den Kalbarri NP besucht, und dabei einen Thorny Devil gesehen. Echt eine sehr beeindruckende Echse. Unsere Fahrt ging wieter nach Monkey Mia wo es ein Delphinresort mit freilebenden Delphinen gibt. Wir hatten das Glück mit diesen schwimmen zu können, was ein traumhaftes Erlebnis war. In Carnarvon hatten wir dann wieder etwas Arbeit und haben uns ein bisschen dazuverdient. In Exmouth haben wir den Cape Range NP besucht, und dabei eine Walhaitour mitgemacht. Sehr teuer aber echt das Geld wert. Um nicht ausgebeutet zu werden, möchten wir an dieser Stelle unseren Anbieten verlinken, welcher echt super war: Whale Shark. Nach diesem Erlebnis sind wir nach Broome gereist. Broome ist berühmt für seinen Strand und Sonnenuntergänge. Diese waren echt wunderschön. Unser nächstes Ziel war eigentlich der Purnulu NP( BungleBungle), welcher aber ohne 4WD nicht zu erreichen war. So sind wir weiter nach Kununurra und haben wieder etwas Feldarbeit geleistet.
Nachdem wir in Kununurra noch den Mirima NP( Mini Bungle Bungles) haben wir uns Richtung Litchfield NP aufgemacht. Dieser ist im Gegensatz zum Kakadu NP noch nicht völlig touristisch überrannt, und man kann die natur mit ihren tollen Wasserfälle und Tieren geniessen. Danach war es ein australischer Katzensprung nach Darwin.
In Darwin waren wir durch die hohe Luftfeuchtigkeit fast immer durchnässt haben es uns aber trotzdem nicht nehmen lassen in den vielen Cateringfirmen mitzuwirken. Im Rugby-Stadion, sowie eine Hochzeit am Strand, waren einige Location wo wir arbeiten durften. Das war echt nicht schlecht. Nach einigen tagen sind wir dann wieder Richtung Kakadu NP los. Eine "Jumping Crocodiles" Tour, einen Walk zum Ubirr, sowie eine Übernachtung in Jabiru haben wir dort mitgenommen. Der nächste NP lies nicht lange auf sich warten und wir haben im Nitmiluk NP eine Paddeltour durch die atemberaubenden Schluchten gemacht. Danach hatten wir die größte Strecke mit dem Auto zu überwinden. 3 tage reines fahren Richtung Townsville. In Mataranka haben wir die natürlichen Thermalquellen noch entspannt genossen, bis wir 3 Tage später ziehmlich geschafft in Cairns angekommen waren. Von dort sind wir sofort weiter Richtung Cape Tribulation( Daintee Rainforest). Der Dschungel, sowie die Stränden mit ihren hunderten Kokosnusspalmen sind echt ein Traum. zu schade das die meiste Zeit schwimmen wegen Quallen verboten(oder auf eigene Gefahr) ist. Die Krokodile sind übrigens das ganze jahr auf der lauer :-). Nach einem Abstecher nach Kuranda, haben wir und dem Great Barrier Reef gewidmet. Leider muss man sagen das die ausgewiesenen Riffe für Touristen leider nicht mehr wirklich so intakt sind, so das man entweder mit Einheimichen auf eigene Faust gehen sollte, oder das Ningaloo Reef auf der Westseite besuchen sollte. Unser Trip führte uns weiter zu den Whitsundays, welche durch ihre herrliche Lage, sehr oft für Hochzeitsreisen und Luxus pur genutzt werden. Das Paradies kann nicht schöner sein. Eine Bootstour musste einfach dort sein.
Nach unserem super Bootstrip auf den Whitsunday Islands, und dem Besuch des Whiteheaven Beachs sind wir weiter zum Eungella NP gefahren. Hier haben wir Schnabeltiere beobachtet, welche frühs und abends am aktivsten, und somit am eheseten zu sehen sind. Ein Schlafplatz für tausende Kakadus scheint auch hier behimatet zu sein. Abends hatten wir noch eine lustige Begegnung mit einem Oppossum, welches wir im Dunklen erst fälschlicherweise für einen Wombat gehalten haben(es war stockdunkel :-) ). In 1770 angekommen, haben wir eigentlich nur relaxt. Unser nächstes Ziel war Hervey Bay, wo wir uns, trotz vielen Warnungen, das es noch zu zeitig wäre, zu einer Waltour entschlossen hatten. Diese war mit viel glück einmalig geworden, da schon ein erster Wal angekommen war. Über Noosa sind wir nach Beerwah gekommen, wo wir den Australia Zoo besucht haben. Dieser ist sehr berühmt geworden, durch den mittlerweile verstorbenen Crocodile Hunter. Der Zoo war sehr touristisch aber trotzdem sehr schön. Brisbane war für uns eine weitere große Stadt, die wir nun mittlerweile schon etwas ruhiger beuscht haben. Wir haben uns mit der CityCat durch die Stadt shippern lassen um nach wenigen tagen nach Surfers Paradise zu fahren. Die Sunshine Coast ist leider schon so typisch, wie die Touri-Zentren in Europa. Nur die hohen Wellen scheinen für Surfer einen Ausgleich zu bringen, ansonsten ist es halt sehr party-like. Über die Gold Coast sind wir nach Byron Bay gekommen, wo wir uns den berühmten Leuchtturm angeschaut haben. Nach über 5 Monaten sind wir wieder in Sydney angekommen und haben uns auf dem Skytower nochmal einen Überblick über die Stadt gegönnt. Die Reise war einmalig für uns, und wir uns immer sehr in Erinnerung bleiben. Die folgenden 3 Monate habe ich alleine in Sydney verbracht und als Research Assistan an der macquarie University gearbeitet.
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