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Im Oktober sind wir für gute 2 Wochen auf die Halbinsel Yucatan, nach Mexiko gereist. Nach einer ersten Nacht an der Riviera Maya, haben wir am nächsten Morgen unseren Mietwagen abgeholt und sind zugleich ins benachbarte Tulum gefahren. Die Mayastätte in Tulum ist die einzige, welche direkt am Meer liegt. Die Architektur und das Mystische mit dem karibischen Ozean im Hintergrund hat wirklich etwas einmaliges. Unsere Fahrt ging an der Lagune von Bacalar weiter Richtung Chetumal wo wir übernachteten. Am nächsten Morgen machten wir uns in aller Frühe auf um Kohunlich zu besuchen. Über einen wilden Pfad erreicht man mittem im Dschungel die Mayastätte von Konhunlich. Der Maskentempel ist sehr anschaulich und auch die Tierwelt( eine 3-4m lange Schlange begrüsste uns und wies uns auf die vielen Tukane hin) ist sehr beeindruckend. Die nächsten Tempel besuchten wir in Xpujil( 3 imposante Türme nebeneinander), wo wir von einer Regenschauer gewaltig nass wurden. Nach einer Dusche in einer Dschungellodge besuchten wir am späten Nachmittag noch Chicanna(relativ klein) und Becan. Becan, welches von einem hohen Graben umgeben ist, war das religiöse und politische Handelszentrum. Die Pyramiden und Gebäude sind lohnenenswert anzusehen und von der großen pyramide hat man einen fantastischen Ausblick über den Dschungel. Durch die Einsamkeit(wenig besucht) fühlt man sich wie in eine andere Welt+Zeit zurückversetzt. Den nächsten Tag besuchten wir Calakmul und das gleichbenamte Biosphärenreservat. Calakmul war einst zusammen mit Tikal in Guatemala das bedeutenste und maechtigste Maya-Machtzentrum und befindet sich auf einer Fläche von ca. 30qkm mit mehr als 6000 Bauten. In Calakmul befindet sich mit 53m die hoechste Maya-Pyramide Mexicos und nach Tikal die zweithoechste der Maya-Welt ueberhaupt. Ein fantastische Ausblick, der die Mühen des Aufstieges belohnen. Neben 2 verschiedenen Brühlaffenarten, haben wir Schildkröten, Tukane, Schlangen, Tapire und riesige Vogelspinnen entdeckt. Sehr schöne Natur, welche nur durch Millionen von Mücken getrübt wird. Über die 30km Holperstrasse ging es zurück auf die Bundesstrasse und wir setzten unseren Weg nach Chetumal fort.
Am nächsten Morgen besuchten wir kurz die Stadt und machten uns auf den Weg um Labná zu besuchen. Labná befindet sich auf der sogenannten Puuc-Route, d.h. entlang dieser Route befindet man viele Mayastätten die allesamt in diesem Stil gebaut worden sind. Nach Labná mit dem beeindruckendem "Gran Palacio" und dem "Arco Triunfal" fuhren wir nach Kabah. Der Palast der Masken, deren Mauern von 260 Chaac-Masken verzeirt sind ist allemal ein besuch wert. Später ging es zu unser Unterkunft in Uxmal. Nach der mehr oder weniger gelungen Licht- und Tonshow besuchten wir am nächsten Tag diese riesige Ruinenstadt. Die "Pyramide des Magiers" ist das beeindruckendste Gebäude und es dreht sich alles um diese. Das mächtigste Gebäude ist der Gouverneurspalast. Nach Uxmal fuhren wir nach Merida, dessen spanisch-mexikanischem Flair wir am Abend erlegen waren. Der nächste Tag führte uns über das kleine Örtche Izamal nach Chichén Itzá. In Izamal besuchten wir das Franziskanerkloster, welche wie die Altstadt in gelb-weißem Gewand auftritt. Nach dem Besuch der Kinich Kakmo Pyramide fuhren wir nach Chichén Itzá. Leider ist die ehemals Hauptstadt eines Maya-Reiches durch den Tourismus schon sehr in Mitleidenschaft gezogen wurden. Jegliche Gebäude sind abgesperrt und diverse Händler verkaufen touristische Sachen zwischen den Gebäuden. Ein richtiger Maya-Flair kann da nicht auftauchen. Die Tempelstadt mit etwa einem Kilometer Durchmesser bietet neben der Pyramide des Kukulcán noch weitere beeinruckende Gebäude. Der Schneckenturm( das Observatorium), der Kriegertempel, der Tempel der tausend Säulen sowie der riesige Ballspielplatz lassen einen wenigstens etwas von der imposanten Mayakultur vorstellen. Ein wahnsinniger Regen lies uns mehrmals für mehrere halbe Stunden pausieren. Mit mächtig Schlamm an den Waden sind wir dann wieder in unsere Unterkungt gelandet. Nach einem Abstecher zu einer unterirdischen Centote sind wir am nächsten Tag gegen Mittag in unserem Hotel wieder angekommen. Dort liesen wir uns knapp 1 Woche komplett verwöhnen. Einen kleine Ausflug machten wir noch zur "Yal Ku" Lagune, und schnorchelten zwischen lauter bunten Fischen, ansonsten war relaxen und Cocktail trinken angesagt.
Mehr Informationen über diverse Maya-Stätten findet man unter folgendem LINK.
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